Selbstständige & Freiberufler
Als Selbstständiger bist du Unternehmer, Arbeitnehmer und Personalabteilung in einer Person. Fällt deine Arbeitskraft aus, betrifft das nicht nur dein privates Einkommen, sondern häufig auch deinen Geschäftsbetrieb. Ich zeige dir, wo die echten Lücken liegen.
Hauptherausforderung
Die größte Herausforderung für Selbstständige und Freiberufler ist, dass sie in vielen Bereichen gleichzeitig Unternehmer, Arbeitnehmer und Personalabteilung in einer Person sind. Fällt deine eigene Arbeitskraft aus, betrifft das nicht nur dein privates Einkommen, sondern häufig auch den Geschäftsbetrieb.
Die Mechanik unterscheidet sich damit grundlegend von der Situation eines Angestellten. Während bei Arbeitnehmern zunächst Entgeltfortzahlung und anschließend gegebenenfalls Krankengeld greifen, musst du deine Einkommenssicherung als Selbstständiger häufig eigenständig organisieren. Welche Ansprüche bestehen, hängt unter anderem von der Art deiner Krankenversicherung und deiner individuellen Absicherung ab.
Hinzu kommt, dass betriebliche und private Risiken häufig miteinander verknüpft sind. Kannst du als Architekt, Steuerberater oder Fotograf mehrere Monate nicht arbeiten, fehlen nicht nur Einnahmen. Gleichzeitig laufen Mieten, Leasingraten, Gehälter und andere Fixkosten weiter. Die Konsequenz: Ein gesundheitliches Problem wird schnell zu einem Liquiditätsproblem.
Ein weiterer Punkt ist die fehlende Risikostreuung. Viele Selbstständige verfügen über eine einzige Einkommensquelle: sich selbst. Das macht deine eigene Arbeitskraft häufig zum wirtschaftlich wertvollsten Vermögenswert deines Unternehmens.
Ernstfall
Ein häufiger Fehler ist die ausschließliche Absicherung des Betriebs bei gleichzeitiger Vernachlässigung der privaten Risiken. Ein Unternehmen kann vollständig versichert sein. Fällst du als Inhaberin oder Inhaber jedoch über Monate aus, hilft die beste Inhalts oder Betriebshaftpflichtversicherung nur begrenzt.
Ein weiterer kritischer Punkt ist die Krankentagegeldabsicherung. Als Selbstständiger musst du definieren, ab welchem Zeitpunkt ein Einkommensersatz einsetzen soll. Erhältst du beispielsweise erst nach mehreren Monaten Leistungen, benötigst du ausreichende finanzielle Reserven. Die Wahl des Leistungsbeginns sollte sich daher an deinen tatsächlich vorhandenen Rücklagen orientieren.
Auch Berufsunfähigkeit wird häufig unterschätzt. Viele Unternehmer gehen davon aus, ihr Betrieb könne im Ernstfall weiterlaufen. In der Praxis hängt die Leistungsfähigkeit jedoch oft an einzelnen Personen. Besonders bei Ein-Personen-Unternehmen oder spezialisierten Dienstleistungen kann dein Ausfall faktisch einem Betriebsausfall gleichkommen.
Schließlich fehlt häufig eine strukturierte Nachfolge und Vertretungsplanung. Wer hat Zugriff auf Konten, Kundendaten und laufende Projekte? Wer informiert Kunden im Ernstfall? Diese Fragen werden oft erst gestellt, wenn der Schaden bereits eingetreten ist.
Genau diese Punkte prüfe ich in deinem Vertrag, kostenlos im Erstgespräch.
Entscheidungslogik
Eine strukturierte Absicherung ist grundsätzlich für alle Selbstständigen und Freiberufler relevant. Unterschiede bestehen jedoch in der Priorisierung.
Bei beratenden Berufen wie Steuerberatern, Unternehmensberatern oder Rechtsanwälten steht häufig die Absicherung der eigenen Arbeitskraft im Vordergrund. Handwerksbetriebe müssen zusätzlich Sachwerte, Mitarbeiter und Haftungsrisiken berücksichtigen.
Für Freiberufler und Solo-Selbstständige ist die persönliche Absicherung oft existenzieller als für Unternehmen mit mehreren Geschäftsführern oder einer funktionierenden Vertretungsstruktur.
Verfügt dein Unternehmen beispielsweise über hohe Liquiditätsreserven oder ausreichendes Privatvermögen, können bestimmte Risiken bewusst selbst getragen werden. Die entscheidende Frage lautet: Welche Schäden würden deine wirtschaftliche Existenz gefährden?
Auch dein Unternehmenslebenszyklus spielt eine Rolle. Ein frisch gegründetes Unternehmen hat andere Prioritäten als ein seit 20 Jahren etablierter Betrieb mit mehreren Mitarbeitern.
Wie ich vorgehe
Ich betrachte Selbstständige nicht isoliert als Privatperson oder Unternehmen, sondern als wirtschaftliche Einheit. Zu Beginn analysiere ich die wesentlichen Fragen:
Im zweiten Schritt priorisiere ich die Risiken. Typischerweise gehören dazu:
Erst anschließend erfolgt die Auswahl geeigneter Lösungen. Dabei prüfe ich insbesondere, ob die einzelnen Bausteine aufeinander abgestimmt sind. Ein Krankentagegeld, das erst ab dem 90. Tag leistet, setzt beispielsweise voraus, dass du die ersten Monate finanziell überbrücken kannst. Ebenso sollte die Höhe einer Berufsunfähigkeitsrente zu deinen tatsächlichen privaten und betrieblichen Verpflichtungen passen.
Meine Aufgabe besteht daher weniger im Verkauf einzelner Produkte als in der Analyse der Frage: Was passiert finanziell, wenn du morgen für sechs Monate oder dauerhaft ausfällst?
"Als Freiberuflerin war ich mit der Absicherung völlig überfordert. Jan hat mir ein Gesamtkonzept erstellt, von PKV bis BU. Endlich kann ich ruhig schlafen."
Lisa K.
Architektin, Selbstständig
Wie stark dein Einkommen von deiner Arbeitskraft abhängt
Ob dein Krankentagegeld zu deinen Rücklagen passt
Ob deine BU-Rente zu deinen Fixkosten passt
Welche betrieblichen Haftungsrisiken bestehen
Ob eine Vertretungsregelung existiert
Ob private und betriebliche Bausteine aufeinander abgestimmt sind
FAQ
Warum mit Jan
Als Selbstständiger oder Freelancer in Hannover brauchst du keinen Generalisten, der alles ein bisschen kann. Du brauchst jemanden, der deine Situation kennt: kein Arbeitgeber, kein Auffangnetz, kein Standard. Ich berate Selbstständige in Hannover und Umgebung ganzheitlich, mit BU, Krankentagegeld, PKV und Betriebsabsicherung in einem Konzept. Unabhängig, ohne Eigeninteresse und kostenlos.