Unternehmen versichern häufig das, was sichtbar ist, und übersehen die Risiken, die den Betrieb tatsächlich existenziell gefährden. Ein Handwerksbetrieb denkt oft zuerst an Werkzeuge und Fahrzeuge. Ein IT-Dienstleister beschäftigt sich eher mit Cyberangriffen. Ein Unternehmensberater unterschätzt regelmäßig die Folgen eines Haftpflichtschadens. Die Mechanik ist jedoch immer dieselbe: Ein einzelner Schadenfall kann Liquidität, Auftragsfähigkeit und im schlimmsten Fall die Existenz des Unternehmens beeinträchtigen.
Betriebshaftpflicht: Schadenersatzansprüche Dritter
Verursacht dein Unternehmen einen Personen-, Sach- oder daraus resultierenden Vermögensschaden, haftet es grundsätzlich mit seinem Betriebsvermögen. Bereits ein einzelner Personenschaden kann Forderungen in einer Höhe auslösen, die aus laufenden Einnahmen nicht mehr finanzierbar sind.
Inhaltsversicherung: Substanz und Betriebsstillstand
Die Inhaltsversicherung ersetzt, abhängig vom Versicherungsumfang, Schäden an der technischen und kaufmännischen Betriebseinrichtung, beispielsweise nach Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Einbruchdiebstahl. Der finanzielle Schaden besteht dabei häufig nicht nur im Wert der Gegenstände, sondern im Betriebsstillstand.
Cyber: längst nicht mehr nur ein Konzernthema
Bereits der Ausfall von E-Mail-Kommunikation, Warenwirtschaft oder Buchhaltung kann dazu führen, dass Rechnungen nicht gestellt, Aufträge nicht bearbeitet oder Dienstleistungen nicht erbracht werden können.